Heimat und Geschichtsverein Dorfprozelten

               Ein Dorf im Wandel                      seiner 1000jährigen Geschichte

Mit diesen ersten gesammelten Aufzeichnungen wollen und können wir nicht   den Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Bestimmt werden weitere For-    schungsergebnisse mehr Licht in die Anfangszeit und das Wachsen unseres    Heimatortes bringen. Unser Beitrag war es, diesen Prozeß in Gang zu setzen.   
Inhalt des Buches:
                                                                                
Bradeneshelda - von 1000-1200 n. Chr. - Von den Anfängen des Dorfes.          

Alten-, Unter- oder Niedernbradselden - 1200 bis 1373-  Die  Schenken  von    Klingenberg und die  Wertheimer  Epoche.                                                          

Brotselden daz dorffe - Von 1373 bis 1483 - In den Händen des Deutschen Ordens.

Dorfprottselden -  Dorff Prodselden - Von 1483 bis 1814 - Unter der Herr-     schaft der Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz.

Dorfprozelten wird bayerisch - Von 1806 bis heute - Daheim im Bayernland

Die alten Vituskirchen - Eine Sammlung historischer Daten von der ,, Konse-    krationsurkunde" vom Jahre 1009 bis zum Neubau der heutigen St. Vitus-    kirche.

Der Lufthof - Entstehung und Nutzung - Versorgungshof der Kollenburg.

Dorfprozelten vor dem ersten Weltkrieg.

Die Zeit zwischen den beiden großen Kriegen - wie Dorfprozelten den ersten Weltkrieg erlebte.

Dorfprozelten im Dritten Reich.

Dorfprozelten nach dem zweiten Weltkrieg - Heimatvertriebene kommen.

Wirtschaftliche Umstruktuierung der Gemeinde - Das ,,ganz alte Schulhaus"    (1698-1903) und die Vorläuferin der ,, ganz alten Schule" (?-1698)

Steine und Schiffahrt - zwei tragende Säulen der Entwicklung von Dorfprozelten.

Dorfprozelten und seine Steinbrüche.

Mundart von Elsa Lang ,,Aber dünn"

Schiffer und Schiffahrt in der Gemeinde - Die erste Kunde von den ,,Prözler" Fahrensleuten.

Mundart von Elsa Lang - ,,Der Rosenkranz"

Bildstöcke - Glaubenszeichen aus früherer Zeit.

Die Dornbuschschmiede - der älteste Handwerksbetrieb der Gemeinde - Das  Waschhäuschen - ein modernes Überbleibsel.

Mundart von Elsa Lang ,,Die Hadelbeer"

Vereine und Vereinsleben in Dorfprozelten.        

Quellennachweis im Buch, Seite 195 - 197.

Geschichte festhalten heißt aber, alles Geschehene so detailgenau wie nur möglich aufzuzeichnen, um das Vergangene wieder vor den Augen der Nach-  welt zum Leben erwecken zu können.
                                         

                   Dorfprozelten                       Schüler- Schulmeister- Schulhäuser                     1600 - 1998                     

Schule und ,,Anker"- einst fest verbunden.                                                         Aus einer Protokollnotiz erfährt man, daß das erste bekannte Schulhaus in der Gemeinde neben dem Gasthaus ,,Anker" stand. Schule und Gastwirtschaft hatten von der heutigen Hauptstraße her - damals Dorfstraße genannt - eine gemeinsame Einfahrt.                                                                                            Die Größe des Anwesens betrug 4 7/8 Ruthen, 16 Schuh. Der daneben wohnende Ankerwirt hat alle ,,Aus- und Eingangs- und Trieb- und Fuhren frei". Ausdrücklich wird darauf verwiesen, daß der ,,das besagte Schulhaus bisher bewohnte Schullehrer Franz Michel Bauer bis 1. März 1822 das Haus ungehindert zu bewohnen hat".                                                                        

Inhalt des Buches:                                                  

Vorgeschichte zur ersten eigenen Schule in der Gemeinde

Eigene Schule - aber noch kein nachweisbares Schulhaus

Das älteste bekannte Schulhaus - das 2. Schulhaus ? (1699 - 1817)

Das heutige Verwaltungsgebäude - einst 3.Schulhaus der Gemeinde              (1817 bis 1903)

Das 4. Schulhaus - errichtet am alten Kichplatz (1903 - 1975)

Die Verbandsschule Dorfprozelten/ Stadtprozelten ab 1975 - das 5. Schulhaus der Gemeinde (Grund- und Teilhauptschule 1.)

Schulphotographie von 1895 bis 1998

,,Früher, als vieles noch ganz anders war" von Hannelore Brand (Mundart)
     
               An de Dür hot immer oner g'lurt wann der Arnold  kumme is,                hoter glei gspurt: ,,Er künnt, er künnt", sou hoter g'ruffe, blitzschnell dun mer uf uner Plätz dann husche. Mit ,,Grüß Gott" dun mer ostimmich de Lehrer grüße grod sou, als könnte mer ko Wässerle drübe. Dann noch e Gebet - e kloni Frist, bis mim Lerne dann lousgange is.                                                     Eine sehr interessante Erzählung aus ihrer Jugend- und Schulzeit.

                               Ein Dorf im Wandel              

            seiner 1000jährigen Geschichte   

                                                     Teil II

Wachsen und Werden eines Dorfes sind nicht immer mit natürlichen Lebens-  abläufen zu vergleichen. Entwicklung und Fortgang eines Dorfes sind zeitmäßig zwar auch einem Alterungsprozess unterworfen, ein Dorf lebt aber nach eigenen Gesetzlichkeiten und ist in einen steten Wandlungsfortgang ein- gebunden. Es zehrt aus der Kraft seiner Lebewesen, um sich weiter zu ent-   wickeln und sich immer wieder zu erneuern.

Inhalt des Buches: 

Die Urkarte von Dorfprozelten vom Jahre 1844

Wirtsleute und Wirtschaften in der Gemeinde

Wirte und Wirtschaften

Die Auswanderer unserer Gemeinde

Der Gemeindewald über Jahrhunderte ein Existenzgarant

Erste planmäßige Waldbewirtschaftungsmaßnahmen um 1770

Es existiert eine Originalaufnahme der Gemeinde vor der Jahrhundertwende.    Hier sind die einzelnen Details deutlich zu erkennen. Der ganze Höhberg wird landschaftlich genutzt, die ehemaligen Wengertstrukturen sind noch zu erahnen. Der Weinbau war um die Jahrhundertwende fast ganz zum Erliegen gekommen. Jetzt verdienten die Bewohner auf dem Wasser und ,,am Stein" ihr tägliches Brot. Davon künden eine stattliche Flotte von Holzschiffen, die am Ufer verankert liegen und auf Fracht warten, und die Steinhauerstätten.